The Legend of Zelda Special @ GAMES

Der Grundstein für den weltweiten Erfolg wurde am 21. Februar 1986 mit der Veröffentlichung auf dem Famicon in Japan gelegt, der in Europa und den Staaten als NES bekannt ist. Schon der erste Teil von "The Legend of Zelda" spielte im stillen Königreich Hyrule, das von Ganon und seiner Armee angegriffen wurde. Ein Teil des Triforces, das der Kraft, wurde vom bösen Magier entwendet. Zelda, die seine Absichten gegen ihren Thron erkannte, zerbrach aus Furcht das Triforce der Weisheit in acht Teile, die sie über das gesamte Königreich versteckte.
Ihrer vertrauten Amme Impa befahl sie, zu fliehen und einen Helden zu suchen, der gegen Ganon in die Schlacht zieht. Auf ihrer Suche wurde sie von Ganons Truppen umzingelt. Doch als sie ihre Hoffnung aufgeben wollte, wurde sie von niemand geringerem als Link gerettet, der die Mission, die Fragmente des Triforces zu finden und die Prinzessin zu befreien, annahm.
Das Abenteuer und der Erfolg des spitzohrigen Elfenkriegers begannen und setzten sich in dreizehn weiteren Hauptiteln und zahlreichen Ablegern fort. Die Rahmenhandlung blieb dabei immer gleich: Entweder muss der wagemutige Held die Prinzessin aus den Klauen des bösen Ganon retten oder sogar die ganze Welt vor ihrem Untergang bewahren.
Im Laufe der Zelda-Geschichte wurde dabei das Spielkonzept immer wieder angepasst. So wurden im zweiten Teil, "Zelda II: The Adventure of Link", Jump & Run-, sowie Rollenspielelemente hinzugefügt, um vom RPG-Boom zu profitieren, der in Japan durch Dragon Quest ausgelöst wurde. Mit "The Wind Waker" wurde hingegen erstmals ein Zelda-Titel in Cell Shading Optik und einfacherem Gameplay präsentiert, um so insbesondere jüngere Zocker anzusprechen. Bei eingefleischten Fans besitzen diese beiden Teile allerdings die wenigste Popularität. Die größte Beliebtheit dürften "Ocarina of Time" oder auch "Twilight Princess" genießen.
Aufgrund seines Kult-Status konnte die Reihe zahlreiche Auftritte in anderen Spielen verbuchen. So kann in der Spielreihe Super Smash Brothers aus Zelda-Charakteren und Schauplätzen ausgewählt werden. In der WarioWare-Reihe gibt es dagegen Minispiele, in denen Szenarien aus dem Zelda-Universum nachgespielt werden. Auch außerhalb der Nintendo-Welt lassen sich in diversen Games Anspielungen auf die Hylianer finden. Während man in World of Warcraft einen Gnom namens Linkens antreffen kann, der wie sein Vorbild eine Zipfelmütze trägt, findet man in Final Fantasy 1 nur seinen Grabstein. Darüber hinaus hat es die Videospielreihe zu einer 13-teiligen Fernsehserie geschafft.



















