Hexenbesuch in der Lounge
Im alten Volksglauben war eine Hexe meist eine mit Zauberkräften ausgestattete weibliche Person, die auf ihrem Hexenbesen durch die Lüfte fliegt. Dabei wurde ihnen unterstellt, dass sie einen Pakt mit dem Teufel haben und Schuld an dem Elend und Not der Menschen sind. Hexen sollen sowohl die reale Welt als auch die Dämonenwelt für ihre Taten nutzen und zwischen beiden Welten vermitteln können.
Zwischen 1500 und 1700 forderte die sogenannte Hexenverfolgung etwa 20.000 Todesopfer. Wer nach einem Prozess und langer Folter als Hexe entlarvt worden ist, wurde in den meisten Fällen verbrannt. Als Hexe kam dabei jeder in Frage. Nicht selten klagten sich Menschen gegenseitig an, um sich beispielsweise eines Konkurrenten zu erledigen. Als Beweis für Hexerei reichte oft schon eine rote Haarpracht. Auch eine schlechte Ernte sowie Krankheiten im Dorf galten immer als Indiz, dass sich eine Hexe unter den Einwohnern befand.
Die Zeiten, in denen Hexen als böse galten und verfolgt wurden, sind mittlerweile vorbei, wenn auch noch nicht lange. Der letzte offizielle Gerichtsprozess wegen Zauberei wurde 1979 in Nairobi (Kenia) verhandelt. Zudem hat der Begriff Hexe seinen früheren negativen Bedeutungszusammenhang weitestgehend, aber noch lange nicht endgültig eingebüßt. In den heutigen Filmen und Serien, wie Charmed oder Bibi Blocksberg findet man überwiegend gute Hexen vor. Nur selten existieren in Filmen wie „The Blair Witch Project“ oder „Harry Potter“ noch böse Hexen.
Heutzutage darf sich jeder Hexe nennen und es gibt sogar Hexenreligionen. Die Wicca beispielsweise erfreut sich in den USA großer Beliebtheit. Auch Menschen mit hellseherischen Fähigkeiten möchten oft als Hexe bezeichnet werden. Mit Okkultem oder einem Pakt mit dem Teufel hat das alles heute nichts mehr zu tun!
Um mit dem Vorurteil der bösen Hexen mit Warzennasen aufzuräumen, besucht uns Hexer Maran, Hoheprister von Draconis, in der Lounge. Seinen Kunden bietet er unter anderem spirituelle Lebensberatung, Kartenlegen, Partnerrückführung und Partnerzusammenführung auf ehrenamtlicher Basis. Sein Honorar setzt Maran für magische und energetische Unterstützungen zur Spende für geistig behinderte Menschen aus.


















