Staat will deutsche Webseiten archivieren
Betroffen sind Veröffentlichen im Netz, ledeglich TV-/Radio-Produktionen sowie Software-Angebote von der Abgabe befreit.
Allerdings bleiben einige Fragen ungeklärt: Fraglich ist nämlich, ob auch Blogger ihre Einträge einreichen müssen und woher der Bund, die enormen Datenmengen Speicherplatz für das Projekt beziehen soll. Des Weiteren beziffert der Branchenverband Bitkom die jährlichen Kosten auf 115 Millionen Euro. Noch unklar ist, welcher Anteil auf die Steuerzahler abgewälzt wird und wie die korrekte Abgabe überwacht werden soll.
Die Speicherung muss von den Betreibern selber vorgenommen werden und via PDF- oder Zip-Datei an die Deutsche Nationalgalerie übermittelt werden, so die theoretische Vorstellung. Ob dies auch praktisch umsetzbar ist, wird sich zeigen.


















