Theorie belegt: Warp ist möglich!
Nach neuesten Berechnungen zweier texanischer Wissenschaftler wäre es theoretisch möglich, einen "Warp-Antrieb" zu konstruieren, welcher der Relativitätstheorie in keinster Weise widerspräche.
Einstein selber hatte vermutet, dass es einer faktisch unendlichen Energiemenge bedürfe, um ein Objekt auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen. Allerdings stützten sich seine Theorien auf Bewegungen von Materie im herkömmlichen Raum.
Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen, sieht das neuste Modell eine Art blasenförmiges Kontinuum vor, in welches ein Objekt eingeschlossen werden müsste um interstellare Entfernungen zurückzulegen. Im Klartext würden auf einem, sich in dieser Blase befindlichen, Raumschiff keine Beschleunigungskräfte wirken, da es sich in einem abgegrenzten Raum befände und am Zielpunkt aus der Blase austreten würde. Soweit die Theorie.
In der Praxis wäre aber noch ein Problem zu lösen. Denn erste Berechnungen zeigten, dass einem Objekt mit einem Volumen von 1.000 Kubikmetern, welches einem Würfel von gerade einmal 10 Metern Kantenlänge (!) entspräche, 1045 Joule Energie zur Verfügung stehen müsste. In vereinfachtem Maßstab ausgedrückt, müsste dem Raumschiff das gesamte Energievolumen Jupiters zur Verfügung stehen.
Zwar ließe sich diese Menge nicht aufbringen, gegenüber der Vermutungen Einsteins, eines unendlichen Energiebedarfs, bedeutet dies allerdings einen riesigen Sprung nach vorne und bietet somit eine Basis für weitere Nachforschungen.


















